Blähungen – ein unangenehmes Thema

Blähungen sind sein Thema, über welches niemand gerne spricht. Flatulenzen können Betroffene in Ihrer Lebensqualität stark einschränken und sind gerade als Tabuthema sehr gefährlich. Häufig ist diese „Erkrankung“ sowohl beim Arzt, wie auch im Bekanntenkreis ein Thema über welches niemand gerne spricht, zumal die Symptome häufig von Betroffenen und dem Umfeld als nichtig abgetan werden.
Natürlich ist diese Erkenntnis häufig zutreffend und hinter den „Blähungen“ oder dem Völlegefühl im Magen verbirgt sich lediglich eine „schlechte Mahlzeit“ oder die Völlerei über die Feiertage. Aber es gibt natürlich auch andere Gründe für Flatulenzen, die vor allem in Betracht kommen, sofern man häufiger oder nach dem Genuss spezieller Lebensmittel betroffen ist. So können Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie die Zöliakie (Gluten-Unveträglichkeit), aber auch eine Laktoseintoleranz dahinter stecken.

Blähungen Symptome

Sollten zu den Blähungen noch weitere Beschwerden hinzukommen, so sollte man die Entwicklung genau beobachten und entsprechend einen Arzt konsultieren. Sollten also zu den Flatulenzen noch Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang, begleitenden Bauchschmerzen oder etwa Durchfall hinzukommen, so kann man von einem ersten Signal des Körpers ausgehen.
Natürlich ist der Weg zum Krankhaften in diesem Fall fließend, daher werden die Beschwerden eben gesellschaftlich kaum berücksichtigt, dennoch ist es jederzeit ratsam einen medizinischen Rat einzuholen.
Symptome zeigen sich häufig durch das Gefühl „Luft im Bauch“ zu haben, sowie das häufige bzw. übermäßige Ablassen von Gasen. Diese sind oftmals unangenehm im Geruch, weshalb die Symptomatik natürlich speziell im außerhäuslichen Umfeld schnell peinlich werden kann.

Blähungen Ursachen

Die Ursachen für Blähungen können vielfältig sein. Der (übermäßige) Verzehr von Hülsenfrüchten, Zwiebeln und Kohl (aufblähenden Lebensmittel) kann für starke Blähungen sorgen. So kann auch ein Bewegungsmangel und eine entsprechend „einseitige“ Haltung den Darm träge machen und Blähungen „fördern“.
Des Weiteren ist auch der üppige Genuss von Speisen die sehr fettig sind oder mit den oben genannten „blähenden“ Lebensmitteln versehen wurden eine mögliche Ursache für Blähungen. Natürlich gibt es auch weitere Auslöser, wie beispielsweise den psychologischen Faktor. Leidet der Patient unter psychischen Problemen, so kann sich diese Problematik auch im Magen und Darm Bereich niederschlagen. Der umgangssprachliche „Knoten im Magen“ bzw. „die Steine im Bauch“ können ebenso wie Stress und Angst die Verdauung stören und ein Auslöser für Blähungen sein.
Für Frauen gibt es in der Schwangerschaft ebenfalls ein erhöhtes Risiko unter Blähungen zu leiden, weil der Körper das Hormon Progesteron produziert, welches das Muskelgewebe im Magen-Darm Trakt, somit verlangsamt sich die Verdauung. Die Entspannung kann entsprechend anfälliger für Flatulenzen machen.

Blähungen Medikamente

Bekannte rezeptfreie Medikamente bei Blähungen sind beispielweise die Rennie Kautabletten. Rennie hilft den Magen auszuräumen und überschüssige Magensäure zu neutralisieren und so den gesamten Verdauungsbereich nachhaltig zu entspannen.
Auch aus dem Hause Abtei gibt es Magen Darm Entspannungstabletten, welche ebenfalls schnell und sanft den Druck im Bauch lösen und damit Blähungen und Völlegefühl beheben können.

Was tun gegen Blähungen?

Vorbeugen: Auslöser beachten und vermeiden

Blähungen vorzubeugen ist eine Möglichkeit die Wahrscheinlichkeit zu minimieren betroffen zu sein. So sollte vor allem bei im Bereich der Mahlzeiten entsprechend Rücksicht genommen werden. Es gilt Auslöser zu vermeiden und „blähende“ Lebensmittel zu meiden oder entsprechend zu dosieren. Bohnen beispielsweise sollten eingeweicht und lange geköchelt werden, um ihnen die blähenden Eigenschaften zu nehmen.

Lebensmittelauswahl anpassen

Einem empfindlichen Magen und Darm Trakt sollte die Verdauung mit „leichter Kost“, also Speisen, die leicht zu verdauen sind erleichtert werden. So sollten größere Mengen Bohnen, Linsen, Erbsen, Kohl, Zwiebeln, Vollkornbrot und Nüsse vermieden werden.
Natürlich kann man den Verdauungstrakt auch mit der Auswahl der richtigen Gewürze und Lebensmittel unterstützen, so helfen bspw. Anis oder Koriander Blähungen vorzubeugen.

Genuss statt Völlerei

Gründliches Mastizieren der Speisen die eingenommen werden, ist ebenso wie die Menge an aufgenommenen Speisen ein wichtiger Einflussfaktor. So sollten Speisen und Getränke nicht runter geschlungen und dabei ggf. noch übermäßig gesprochen werden, um übermäßige Aufnahme von Luft beim Essen zu vermeiden.

Hausmittel

Natürlich hält auch „Omas Apotheke“ diverse Mittel parat, die bei Blähungen hilfreich sein könnten. Ein warmer Wickel oder eine Wärmflasche kann den Darm entspannen und dafür sorgen, dass sich die Beschwerden schneller abbauen.

Gewürze, Tee und Lebensmittel

Gelbwurz ist ein Hausmittel gegen Blähungen und Verdauungsbeschwerden und hilft diese abzubauen. Dazu geben Sie einfach einen Teelöffel Wurzelpulver in eine Tasse mit heißem Wasser und lassen dieses ziehen. Trinken Sie entsprechend einige Tassen zwischen den Mahlzeiten, so senken Sie die Aufnahme blähender Stoffe und fördern die Verdauung.