Die Homöopathie ist ein Begriff der seinen Ursprung im Griechischen hat. Die wörtliche Übersetzung für Komöopathie wäre „ähnliches Leiden“.
Es handelt sich im einen Behandlungsansatz aus der Alternativmedizin, die Ihren Ursprung in den 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht.
Die Homöopthie ist seit einigen Jahren stark auf dem Vormarsch, da sich Patienten immer häufiger von konventionellen Medikamenten abwenden und sanfte Therapien wünschen. Auch aus diesem Grund herrscht seit Jahren ein Kampf zwischen Homöpathie und Wissenschaft. Dennoch ist der Zuspruch in der Öffentlichkeit ein wachsender, so wurden im Jahr 2015 in Deutschland Homöopathika im Wert von fast 600 Millionen Euro umgesetzt, dies entspricht einem Wachstum von 12,8% im Vergleich zum Vorjahr. Mittlerweile werden auch immer mehr Volkskrankheiten auf „alternative“ Weise behandelt.

Der Ansatz der Homöpathie

Der homöopathische Ansatz basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip, hier wird quasi „Feuer mit Feruer“ bekämpft. Ist ein Patient erkrankt, so soll seine Krankheit durch Mittel geheilt werden, die bei gesunden Menschen eine ähnliche Symptomatik hervorrufen, wie Sie der Patient zeigt. Die Dosierung der Mittel wird jedoch deutlich abgeschwächt. Die Voraussetzung für die Adaption des „Ähnlichkeitsprizips“ in der Homöpathie ist einerseits die Kenntnis der Wirkung homöpathischer Mittel und andererseits die exakte Erfassung des Patientensymptome in der Anamnese.

Streitpunkt zwischen Wissenschaft und Homöopathie

Der homöopathische Ansatz wird in wissenschaftlichen Kreisen häufig belächelt und kämpft um seine Anerkennung. Viele Untersuchungen und Studien die sich der Homöpathie widmen und deren Wirkung ergründen möchten bestreiten eine Wirkung, die über den Placebo-Effekt hinausgeht.
Auf der anderen Seite finden sich Veröffentlichungen, die eine Wirkung belegen wollen, deren wissenschaftliche Basis jedoch häufig scharf kritisiert wird, weil die Regularien und Maßstäbe klinischer Studien nicht eingehalten würden. Mittlerweile wird die Kontroverse zwischen beiden Lagern sehr emetional geführt, doch die Patienten schenken zuletzt immer stärker auch der Homöpathie Ihr Vertrauen und greifen zu homöopathischen Mitteln. Diesem Faktor tragen inzwischen auch viele Krankenkassen Rechnung, indem Sie die Behandlungskosten für homöopathische Behandlungen übernehmen. Die Bezuschussung sollten Sie bei Ihrem Versicherer erfragen.